Das sind die Referent*innen des 20. Forum Neue Energiewelt

„Wenn Europa CO2-neutral werden soll, müssen wir den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranbringen - sie sind die Zukunft und der Schlüssel für eine klimafreundliche, sichere und preiswerte Energieversorgung für uns alle.“

Ariane August, Greenpeace Energy

„Unser heutiges Energiesystem baut auf chemische Rohstoffe als Speicher und so wird auch jedes zukünftige System Speicherkomponenten benötigen. Der richtige technologische Mix ist gefragt, um ein möglichst stabiles und gleichzeitig effizientes System zu erreichen.“

Julia Badeda, ABO Wind

„In den kommenden zehn Jahren müssen wir die Klimakrise in den Griff kriegen. Dafür müssen wir sofort das alberne Politik-Mikado beenden und ins Handeln kommen. Wir brauchen radikalen Klimaschutz: Klimaschutzgesetz sofort, Kohleausstieg und Ende des fossilen Verbrennungsmotors bis 2030. Politik muss visionär sein: wir müssen das tun, was angesichts der bereits erreichten Kipppunkte nötig ist - nicht das, was gerade machbar erscheint.“

Lisa Badum, Deutscher Bundestag, Bündnis 90/Die Grünen

„PPA sind im Ausland schon seit Jahren ein wichtiges Instrument zur Finanzierung vor allem von Windkraftanlagen. Sie stellen eine starke Ergänzung des EEG dar und sind perfekt für den Übergang hin zu 100% Erneuerbare Energien. Deshalb sollten wir uns jetzt intensiv dazu austauschen.“

Tina Barroso, Conexio

„Besonderheiten von Freiflächensolaranlagen auf Autobahnrandstreifen am Beispiel des Projektes Maulbeerwalde“

Oliver Beckel, Q Cells

„In Deutschland existieren bislang nur wenige PPA-Referenzprojekte, obwohl die Nachfrage hoch ist. Vorreiter sind nicht Neuanlagen, sondern alte Windanlagen, die aus der Förderung fallen. Als internationaler Projektentwickler profitiert juwi von den Erfahrungen aus reifen PPA-Märkten wie den USA, Australien und Südafrika.“

Björn Broda, Juwi, Wörrstadt

„Wind und Photovoltaik ergänzen sich bei der Stromerzeugung sehr gut. Windstrom wird hauptsächlich im Winter erzeugt und PV-Strom hauptsächlich im Sommer. Photovoltaik deckt auch sehr gut die Lastspitze über Mittag ab. Bei steigenden Anteilen von Wind und PV werden zusätzlich Batteriespeicher benötigt, die insbesondere morgens und abends zum Einsatz kommen.“

Bruno Burger, FraunhoferISE

„Korrektiver Wartung anhand der SolarPowerEurope BestPractice Guidline. Eine genaue Definition und Abgrenzung ist bei dem anhaltenden Preisdruck im Bereich technische Betriebsführung wichtig, um für Anbieter und Investoren Leistungen vergleichbar zu machen und Mindeststandards festzulegen. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels im Bereich Wechselrichter-Repowering werden der Hintergrund, die Vorgehensweise und die Vorteile einer solchen Maßnahme erläutert.“

Jörn Carstensen, greentech energy

„Eine PV-Anlage unter einem FIT-Regime zu bewerten und damit vergleichbar zu machen, ist fast mit einem simplen Dreisatz möglich. Immer komplexere, kurzfristige und volatile Vergütungsstrukturen, die Interaktion in der Sektorenkopplung und eine immer dynamische technologische Entwicklung stellen an die Bewertung und damit Vergleichbarkeit immer höhere Ansprüche. Dies jedem Betreiber immer und überall zu ermöglichen, haben wir uns zur Aufgabe gemacht.“

Kai Daniels, Milk the Sun

„Trotz Energiewende und Marktliberalisierung bleibt der Energiemarkt statisch. Weder Energieversorgern noch Preisvergleichern ist es gelungen, die Bereitschaft zum Wechsel nennenswert zu aktivieren. Jedes Jahr verzichten 90% der Menschen darauf den Stromanbieter zu wechseln, im Solarmarkt sieht es nicht besser aus. Woran liegt das eigentlich? Und wo sind Antworten der Frage zu suchen, was schafft Mehrwert?“

Eike Dehning, dhng Consulting

„Die Energiewende ist für mich nicht nur der Weg zu einer sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung. Sie ist gleichzeitig eines der größten und spannendsten technischen Innovationsprojekte der jüngeren Industriegeschichte. Innovation ist aber kein Ziel an sich – über den Erfolg neuer Technologien entscheidet die Frage, ob sie zum gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fortschritt beitragen.“

Andreas Feicht, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

„Elektromobilität als Treiber der Energiewende“

Marcus Fendt, The Mobility House

„Für eine erfolgreiche Energiewende müssen Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefördert werden. Damit dies gelingt, müssen Startups als Innovationstreiber, etablierte Akteure und neue Marktplayer sowie Politik und Behörden enger und schneller zusammenarbeiten.“

Florian Feuer, Innoloft

„Mit einem perfekten Systemdesign lässt sich Floating Solar schneller bauen als Greenfield. Um die Langlebigkeit von Floatingsolaranlagen zu gewährleisten, sollten nur zertifizierte Elektrosysteme eingesetzt werden.“

Edgar Gimbel, BayWa r.e. Solar Projects

„Mit der zunehmenden Verbreitung von Drohnen, wird die Thermografie in der Zustandsanalyse von PV-Anlagen immer flächendeckender eingesetzt. Eine wünschenswerte Entwicklung, da die Drohnenthermografie die effizienteste Methode für die Zustandsanalyse von PV-Anlagen ist. Standards und Qualität helfen, zuverlässig das gewünschte Ergebnis zu erzielen.“

Viola Hoffmann, Ucair

„Die Interessen eines Investors und die eines Finanzierers sind nicht deckungsgleich, aber verwandt. Eine gute Betriebsführung deckt beides ab. Nur die Interessen des Fremdfinanzieres abzudecken, greift zu kurz.“

Felix Holz, Deutsche Bank

„Die Energiebranche kann und muss den größten und Beitrag leisten, das 1,5°-Limit der globalen Erwärmung einzuhalten. Technisch und wirtschaftlich sind die wesentlichen Herausforderungen beherrschbar, wo bleibt eigentlich die notwendige Dynamik?“

Fabian Huneke, energy brainpool

„Nur mit Power Purchase Agreements ist das Überleben von Alt-Windparks wirtschaftlich gesichert. Das ist äußerst wichtig für den Klimaschutz, weil sonst Graustrom aus schmutzigen Kraftwerken die Lücke füllt. Als Vorreiter auf diesem Gebiet will Greenpeace Energy sorgen, dass die erneuerbaren Energien nicht nur schnell ausgebaut, sondern auch möglichst lange genutzt werden.“

Marcel Keiffenheim, Greenpeace Energy

„Wie jedes Jahr gehört das Forum neue Energiewelt zu meinen gern besuchten „Pflichtterminen“: Wo trifft man sonst die Familie der Erneuerbaren so konzentriert und umfassend informiert? Wo kann man sonst innerhalb von nur 2 Tagen den Finger an den Puls der Entwicklungen bei den Renewables legen? Als Jurist bei so viel Energie, Wirtschaft und Technik dabeisein zu dürfen ist mir immer wieder eine Freude!“

Andreas Kleefisch, Baumeister Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

„In Deutschland bremst altes Recht zu häufig neue Mobilität. Nutzen wir die Digitalisierung und setzen intelligente Verkehrsleitsysteme ein, forschen wir technologieoffen an neuen Energieformen und schaffen wir so eine neue, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Mobilität.“

Daniela Kluckert, Deutscher Bundestag, FDP

„Höchste Zeit für Höchste Sicherheit! – Cybersecurity in der Energiewirtschaft“

Andreas Kunz, Connecting Media

„Die Windenergie ist die tragende Säule der Energiewende in Deutschland. Doch ihr Ausbau ist im Jahr 2019 dramatisch eingebrochen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Was läuft schief in Deutschland und was muss getan werden, um der Windkraft neuen Aufwind zu geben.“

Johannes Lackmann, WestfalenWIND

„Afrika bietet mit 54 Ländern mit einer Verfügbarkeit aller Elemente für die Herstellung erneuerbarer Energie ein riesiges Potential für Unternehmen. Erforderlich sind Mut für den Aufbruch in neue Märkte, Bereitschaft zur Entwicklung angepasster Technologien und Business Cases sowie interkulturelles Verständnis für erfolgreiche Projekte. Die Strategische Partnerschaft Digitales Afrika – Energy Group unterstützt bei der Projektentwicklung.“

Cornelia Langer, com4europe

„Die Stadtwerke München engagieren sich bereits seit vielen Jahren über die „Ausbauoffensive Erneuerbare Energien“ für eine CO2-freie Stromversorgung in München. Ziel ist es, bis 2025 so viel erneuerbaren Strom in eigenen Anlagen zu produzieren, wie ganz München verbraucht. Mit unserer Solarinitiative M-Solar gehen wir einen Schritt weiter: Wir geben allen Münchner Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende die Möglichkeit, die Energiewender selbst mitzugestalten. Für alle Eigenheimbesitzer mit eigenem Dach haben wir seit 2016 das Komplettangebot M-Solar bestehend aus PV-Anlage, Stromspeicher, Energiemanagementsystem und Wallbox zum Laden von E-Autos mit selbsterzeugtem Strom. Und zukünftig bieten wir Bewohnern von Mehrfamilienhäuser unser neues Bürgerbeteiligungsmodell M-Solar Sonnenbausteine an.“

Thomas Lüers, Stadtwerke München

„Die normativen, regulatorischen und rechtlichen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sind enorm. Es gilt Anforderungen der VDE, BDEW, PTB sowie der einschlägigen Gesetzgebung (EEG, EnWG, EStG) zu beachten. Unser Kompass durch den Paragrafenschungel heißt „e-solution“.Mit dieser Marke haben wir eine klare Produktstrategie definiert, die allen Anforderungen gerecht wird.“

Christian Mayr, MaxSolar

„In Gebäuden muss ein Großteil der Emissionsminderungen durch die Senkung des Energieverbrauchs erfolgen, weil erneuerbare Energien nicht in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen und der Bedarf an Erneuerbaren in allen energieverbrauchenden Sektoren (Strom, Wärme und Verkehr) steigt. Zudem ermöglichen Effizienzsteigerungen oftmals erst den Einsatz einer erneuerbaren Wärmeerzeugung wie bspw. durch Wärmepumpen oder Niedrigtemperatur-Wärmenetze. Statt weniger Effizienz und eine Kompensation durch Erneuerbare sind sowohl mehr Effizienz und mehr Erneuerbare notwendig.“

Barbara Metz, Deutsche Umwelthilfe

„Die Energiewende ist in aller Munde. Dabei wird häufig an die Versorgung mit elektrischer Energie und die Mobilität gedacht. Ein wesentlicher Baustein ist aber auch die Wärmeversorgung der Gebäude. Hier sind vor allem die Stadtwerke vor Ort gefragt, Lösungen zu finden, wie klimafreundliche Wärmeversorgung realisiert werden kann und dabei preislich attraktive Produkte für den Kunden zur Verfügung stehen.“

Markus Michel, Stadtwerke Esslingen

„Ein kluges Klimaschutzgesetz ist Deutschlands große Chance für Umweltschutz und wirtschaftliche Innovationen. Unsere Zukunft sind Erneuerbare Energien. Investitionen in moderne Energieinfrastruktur werden langfristig Arbeitsplätze und unseren Wohlstand sichern. Im Gebäudesektor werden wir unsere Klimaziele nur erreichen, wenn wir auf dezentrale Energieversorgung setzen. Außerdem brauchen wir ein CO2-Bepreisungsmodell, das einen sozialen Ausgleich schafft und von dem die meisten Bürgerinnen und Bürger profitieren.“

Klaus Mindrup, Deutscher Bundestag, SPD

„Was immer die Energiewelt macht und wie das Energie-Design der Zukunft aussieht, PV ist billiger als alles andere und PV & Speicher wird die Kombination der Zukunft sein. Es wird weiter gebaut und wir werden schnell auf 100 GW von PV in D kommen. Was bedeutet das mit den anderen Spielern?“

Stefan Müller, enerparc

„Das EEG und das weitere Energierecht werden in den nächsten Monaten und Jahren noch viele Veränderungen und Metamorphosen durchlaufen. Aktuell prägen das EU-Winterpaket und die Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 die Diskussion und werden die nächsten Schritte bestimmen. Doch damit wird die Rechtsentwicklung nicht zu Ende sein.“

Thorsten Müller, Stiftung Umweltrecht

„Welche Rolle spielt der PV-Großhandel heute und in Zukunft im PV-Projektgeschäft?
Die neuen Herausforderungen mit den Möglichkeiten und Erfahrungen aus der Distribution. Effizienz und Projektmanagement von Residential bis PPA.“

Michael Nöding, Krannich Solar

„Damit die Photovoltaik ihr Anwendungspotential für die Energiewende voll entfalten kann, müssen wir über das EEG hinaus zusätzliche Förder- und Geschäftsmodelle etablieren und am Markt zeitnah umsetzen.
Jetzt geht es nicht «nur» um kostengünstige PV Erzeugung sondern auch um die - in der Schweiz Gesetzliche mögliche - Eigenverbrauchs-Gemeinschaften. So können Mehrfamilien Gebäude bis ganze Quartier ohne Netzentgelt ihre eigne lokal PV Produktion selber nutzen. Jetzt geht es um maximale Eigenverbrauchs Nutzung und kluge Integration bei der Einspeisung ins Netz, das bei steigendem PV Netz Anteil.
Nordmann berichtet über Strategien, Erfahrungen und Herausforderungen aus der Schweiz.“

Thomas Nordmann, TNC Consulting

„Energiewende in Deutschland - schaffen wir das? Wie viel Flächen werden wir brauchen und wo sollen die herkommen? Eine Analyse.“

Benedikt Ortmann, BayWa r.e.

„Ein Anteil von 65 Prozent Erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 ist nicht zu schaffen, wenn der Windenergie- und Photovoltaik-Zubau mit den Ausbaupfaden des EEG 2017 gesteuert wird und gleichzeitig die Sektoren Wärme und Mobilität elektrifiziert werden. Um die Ziele dennoch zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Der Umbau des EEG auf stark angepasste Ausbaupfade oder 2. Ein marktwirtschaftlich bedingter Zubau durch PPAs. Für letzteres muss der Strompreis jedoch hoch genug sein um EE-Anlagen PPA-finanziert zu realisieren. Hier ist die Stellschraube CO2-Preis ausschlaggebend.“

Carlos Perez-Linkenheil, Energy Brainpool

„Wünsch Dir was oder Wirklichkeit? Integrated PV Parkmanagement, für den deutschen Markt auch mit einem zertifizierten EZA-Regler nach VDE4110/4120.
Wollen Sie 90% Ihrer bestehenden Planung auf neue Solarprojekte übertragen? Wollen Sie Ihren neuen Solarpark 50% schneller per Plug&Play in Betrieb nehmen? Wollen Sie 40% der Betriebs- und Wartungskosten sparen? Wollen Sie Daten automatisiert erfassen, visualisieren und auswerten?
Wir zeigen Ihnen, wie das geht.“

Hans-Peter Pircher, Phoenix Contact

„Ein CO2 Preis von 40 Euro/to macht noch lange nicht alles gut, die Energiewende muss in den Details besser gestaltet werden.
Gleichzeitig hält der Phovotoltaik Sturmlauf in der EU an- binnen 12 Monaten sind die Preise massiv gefallen und die Effizienz um fast 20% gestiegen.“

Karl-Heinz Remmers, Solarpraxis

„Die Reduktion von CO2 Emissionen ist das große Thema unserer Zeit. Um unsere Klimaziele zu erreichen, brauchen wir innovative Lösungen, die Menschen beteiligen und es jedem ermöglichen einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Die Digitalisierung bietet uns die Chance dank skalierbarer Plattformen und Prozesse große Wirkungen zu entfalten und unsere Welt von morgen zu gestalten.“

Julia Roes, enyway

„Sowohl Solar-Kraftwerke als auch eine dezentrale Energieversorgung werden einen wertvollen Beitrag zu einem nachhaltigeren Energiemix in Europa leisten.“

Timo Maier, Sungrow EMEA

„Anlagenbetrieb und Ersatzteil-Management sind Kernkompetenzen jedes O&M-Dienstleisters. Deshalb ist es hier besonders schwierig, neue Aspekte herauszuarbeiten. Zwei Beispiele aus der Praxis sollen das Thema mit Leben erfüllen.“

Wolfgang Rosenberg

„Effiziente und effektive Betriebsführung und Wartung sind mit entscheidende Faktoren, um den bestmöglichen Ertrag einer PV-Anlage zu erwirtschaften. Allerdings gilt es auch, in der Entstehungsphase eines PV-Projekts einen soliden Grundstein zu legen. Ein lebenslang auf wiederholende Zyklen angelegtes Rating soll in Zukunft den Anlagenzustand und die Anlagenleistung transparent machen, um bestmögliche Resultate zu ermöglichen.“

Thomas C. Sauer, EXXERGY

„Grüner Wasserstoff dekarbonisiert Moleküle (Gas und Treibstoffe) und ist der „Missing Link“ bei der Energiewende und Sektorenkopplung. Enapters dezentrale Elektroylseure erzeugen reinen grünen Wasserstoff direkt vor Ort wo er gebraucht wird.“

Jan-Justus Schmidt, Enapter

„Die Lithiumtechnologie hat den Speichermarkt revolutioniert. Sie wird die Bleitechnologie auch langfristig ergänzen jedoch nicht verdrängen. Denn jede Technologie behält ihre Daseinsberechtigung abhängig von der jeweiligen Anwendung.“

Christian Schröder, HOPPECKE

„Food & Energy Concept provides jobs and education, food and energy and infrastructure where they are urgently needed. European technologies and through PPP partnerships with the industry, long-term and reliable management of the projects, ensure the investment.“

Peter Schrum, SUNfarming

„"Wir müssen unsere Klimaschutzziele erreichen.“
Dieser Satz dürfte der Anfang unserer Debatte zum Erreichen der Klimaschutzziele sein – und das Ende der Gemeinsamkeiten. Der Wettstreit um die besten Ideen, geführt von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.“

Marco Seiffert, rbb

„Stadtwerke können wahre „Energiewendegestalter“ sein und mit intelligenten Projekten vieles vor Ort bewegen. Doch in der Realität bleibt dieses Potenzial viel zu oft ungenutzt. Das Forum Neue Energiewelt bietet echten Champions der Branche, den Gewinnern des Energiewende Awards 2019, eine Bühne. Hier ist Raum für ehrlichen Austausch und viel Inspiration für die nächsten eigenen Projekte.“

Elke Spaeth, Power2Com, Kommunikationsberatung

„Erneuerbare Energien sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudiskutieren, wir müssen uns innerhalb der neuen Energiewirtschaft von den Barrieren der EEG-Förderung lösen und ganzheitlicher denken. Strom aus regenerativer Erzeugung ist mit Abstand die preisgünstigste Herstellung unabhängig vom Standort und der Gesetzgebung. Als Ingenieursdienstleister beschäftigen wir uns zu jeder Zeit mit kostengünstiger Versorgung vor Ort. Lassen Sie uns über die Möglichkeiten des EEG hinaus nachdenken, was möglich ist. Wir als MaxSolar sehen die Verquickung von E-Mobilität, Vor-Ort-Erzeugung und Speicherung als Elementar an. PPA ist ein weiter Baustein dazu, den wir aus Praxisbeispielen vorstellen möchten!“

Christoph Strasser, MaxSolar

„Ob ich nicht etwas populistisch sei, wurde ich im Forum Neue Energiewelt im Macher-Talk 2018 gefragt? Ja, gerne, faktenbasiert und für eine CO2-Steuer-Kampagne war meine Antwort. Inzwischen haben wir GermanZero e.V. gegründet, um die 1,5° hinzubekommen und Deutschland bis 2030 klimaneutral zu machen und suchen finanzielle und sonstige Unterstützung.“

Heinrich Strößenreuther, GermanZero

„Die Energiewende kann gelingen mit einem hohen Maß an Partizipation der Menschen vor Ort. Mit unserer Energiekonzeption 2020/2030 verfolgen wir als Stadtwerke Heidelberg nicht nur das Ziel, unser Handeln den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, sondern wir wollen sie auch aktiv einbinden.“

Michael Teigeler, Stadtwerke Heidelberg

„Auch Japan steht, wie Deutschland, vor den Herausforderungen der Energiewende und nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung, um diese zu bewältigen. Durch den Schwerpunkt im Ausbau der Photovoltaik sind z.B. auch schon bei niedrigeren Gesamtanteilen der erneuerbaren Energien im Netz ähnliche Aufgaben zur System- und Netzintegration zu erbringen wie in Deutschland. Smart Grids, virtuelle Kraftwerke und Regelleistungsmarkt, auch der Peer-2-peer-Handel sind Themen, die in Japan derzeit große Aufmerksamkeit erfahren. Durch die erst vor Kurzem erfolgte Liberalisierung der Energiemärkte ist deren Aufbau insgesamt noch in vollem Gang.“

Stefan Thomas, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

„Wind, PV und Speicher – die Mischung machts, wie so oft im Leben! Und am besten als Gewürz noch eine Prise „PPA“ obendrauf!
So oder so ähnlich könnte man die Anlagenkonzepte für die Zeit nach dem EEG beschreiben, ist doch insbesondere PV-Energie inzwischen eine der günstigsten Energieformen geworden! Diese Konzepte werden es sicher sein, die uns in Zukunft durch die Energiewende begleiten, aber ganz so einfach wird das nicht auf jede Anlagengröße skalierbar und jedem Finanzierer erklärbar sein. So gibt es auch Gegenpositionen wie z.B. Hans Josef Fell von der Energy Watchgroup. Er fordert z.B. weiterhin eine feste EEG-Vergütung bis 40MW Anlagengröße, um die Energiewende möglichst schnell voranzubringen. Welche Konzepte heute schon wirtschaftlich sind und was Speicher dazu beitragen können, das wird sicher eines der wichtigsten Themen beim diesjährigen Forum Neue Energiewelt in Berlin sein.“

Hans Urban, Smart Power

„Treiber für die Digitalisierung der erneuerbaren Energien sind neben der Standardisierung und geeignetem Datenmanagement die Verfügbarkeit von nicht proprietären Software Schnittstellen und offene Kommunikationsprotokolle für die effiziente (Software) System Interoperabilität. Dies ist der Schlüssel für Innovationen wie z. B. die KI und maschinellem lernen basierende Nutzung des solaren Datensees.“

Christian Vodermayer, 3E

„Die Wärmewende ist nur ein Teilproblem. Eigentlich geht es um Treibhausgasminderung und bezahlbares Wohnen.“

Ingrid Vogler, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

„Sorgfältig durchgeführte Genehmigungsverfahren bilden eine Voraussetzung, um Windparks an Land sicher ans Netz zu bringen. Unter anderem führen die Berücksichtigung der Auswirkungen der Anlagen auf die Umweltschutzgüter und die allgemeine Öffentlichkeitsbeteiligung bei den zuständigen Genehmigungsbehörden regelmäßig zu personellen Engpässen und in der Folge zu Zeitverzug. Zur Entspannung dieser Situation kann ein externer Projektmanager - im Rahmen des gesetzlich Zulässigen - unterstützend beitragen und eine Verfahrenbeschleunigung ermöglichen.“

Anette Wackerhagen, BFUB Gesellschaft für Umweltberatung und Projektmanagement

„Bifaciale Module sind die beste Wahl für geringsten LCOE“

Winfried Wahl, Longi Solar

„Die Zukunft ist kaum berechenbar. Beim letzten Forum Neue Energiewelt war nicht abzusehen, welche Dynamik in die Klimadiskussion kommen würde. Und dass die Klimaziele nur zu erreichen sind, wenn alle Energiebereiche zusammen gesehen und miteinander verknüpft werden. Darum soll es im 20. Forum Neue Energiewelt gehen: Wie wir den Zeitenwandel nutzen können, um die neue Energiewelt möglichst schnell und effektiv wahr werden zu lassen. Klug, durchdacht, kraftvoll. Ich freue mich darauf, als Moderator wieder die Energie des Forums zu bündeln.“

Heiner Wember, Moderator und Radiojournalist